Uncategorized

Traditional Couture

31. August 2015
Traditional Couture - Prêt-à-porter Valentino 2015/16

Traditionelle, kuluturelle und historische Mode begeistert mich. Das heißt aber nicht, dass ich hier über Kostüme oder untragbare Mode schreiben möchte. Der Geist dieser Mode wird für mich nie veraltet sein, sondern sich einfach immer weiter entwickeln. In ihr steckt der Spirit eines Landes, einer non-verbalen Sprache und ihrer mitreißenden Kommunikation. Ja, sie reißt mich mit. In ihr sehe ich so viel Charakter. In jeder Stickerei, jeder Perle, jeder Quaste, jeder Farbe, in jedem Stoff gibt es Neues zu entdecken und zu verstehen. Mich dabei von Land zu Land und Jahrzehnt zu Jahrzehnt zu hangeln, macht einfach nur Spaß. Doch Traditional Couture geht weiter als nur bis an die kulturellen Einflüsse. Historische Einzelheiten, die sich immer wieder an den Modehimmel empor kämpfen, weil sie bedeutsam sind. Fast alles war schon einmal da, doch nicht alles kommt immer wieder. Das muss einen Grund haben, der bestimmt nicht in der fehlenden Kreativität der Designer liegt.

Wenn es euch genauso geht, dann werdet ihr hoffentlich viel Freude an meinem Blog haben. Es gibt viele Mode- und Näh-Blogs, aber ich konnte keinen Einzigen finden, der vereint, was ich an Mode so sehr liebe. Bei Traditional Couture soll es um Detailfragen gehen. Und ihr werdet sehen, dass die kleinen Details auch heute noch umgesetzt werden. Designer und Labels wie Valentino, Dolce & Gabbana und Ulyana Sergeenko interpretieren Traditional Couture neu und schaffen eine heute tragbare Mode, die ihre Wurzeln in die Erde der verschiedenen Länder steckt. Das inspiriert mich.

Da ich gern nähe, werden euch hoffentlich schon bald die ersten Näh-Tutorials erreichen. Auch selbstgenähte Kleidung möchte ich hier vorstellen. Ich erschaffe Mode, die ich mir sonst nicht leisten könnte. Ich erschaffe sie, weil ich mich selbstverwirklichen möchte. Mode muss meiner Meinung nach nicht teuer sein, es sei denn der Preis steht für Qualität. Mode soll sein, wie ich mich gerade fühle, was ich erzählen und ausdrücken möchte. Und das gelingt den Kollektionen von H&M, Mango, Zara & Co. leider nicht mehr. Und Valentino, Dolce & Gabbana und Ulyana Sergeenko sind wundervoll, aber für mich finanziell nicht erreichbar. Für Mode zu hungern, soweit geht meine Leidenschaft nicht. Mode zu kreieren macht darüber hinaus wesentlich mehr Spaß als fertige Kleidung zu shoppen. Mittlerweile verbringe ich meine Freizeit lieber in Textilläden oder Bastellriesen, wie Idee am Kadewe in Berlin als mich durch Mainstream-Läden zu schlängeln. Inspiration ist so viel mehr wert als kurzlebige Euphorie beim Kauf eines Kleides oder sowas. Ich liebe den Moment, in dem ich einen neuen tollen Stoff erspähe und sich die Ideen dazu im Kopf überschlagen bis schließlich die Stärkste an Oberhand gewinnt und sich zu formen beginnt.

Etwas zu tun ist für mich viel bedeutsamer als etwas zu haben. Wenn ich etwas tue, dann bin ich. Willkommen in meiner Welt, ihr kreativen Gleichgesinnten und viel Spaß darin.

Traditional Couture Annika Mania

Read Next

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply